Willkommen!

DAA-STIFTUNG BILDUNG UND BERUF

Die DAA-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hamburg. Gegenstand ihrer Arbeit ist die Förderung der Bildung und der Wohlfahrtspflege, insbesondere durch berufliche Qualifizierung sowie soziale und berufliche Integration.

Die DAA-Stiftung engagiert sich ebenso im Bereich der finanziellen Bildungsförderung, indem sie Schüler/innen sowie Studierende im Sinne einer gleichberechtigten Chancenverteilung und sozialen Teilhabe auf ihrem Bildungsweg unterstützt.

Die DAA-Stiftung gehört zu den Gründungsmitgliedern des seit 2002 bestehenden Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V.

Die Mitarbeiter der DAA-Stiftung

Anfahrt

 

Die zum Stiftungsverbund zählenden Unternehmen verfügen über ein weit gefächertes Angebot in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Spektrum umfasst u.a.:

 

  • Akademische Abschlüsse auf Bachelor- und Masterebene in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege, Technik sowie Wirtschaft und Recht
  • Ausbildung in den Berufsfeldern Gesundheit und Soziales
  • Kaufmännische Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Fortbildung zum/r Techniker/in und technisch-gewerbliche Weiterbildung
  • Spezielle Maßnahmen für Jugendliche, wie etwa ausbildungsbegleitende Hilfen und berufsvorbereitende Maßnahmen.

Zu den Beteiligungen

 

Die Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium. Durch beide Organe ist die Nähe zur Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sicher gestellt.

Der Vorstand

Das Kuratorium

 

Die DAA-Stiftung Bildung und Beruf engagiert sich seit dem 1. Januar 2015 im Bereich der finanziellen Bildungsförderung, indem sie junge Menschen auf ihrem Bildungsweg im Sinne einer gleichberechtigten Chancenverteilung und sozialen Teilhabe unterstützt.


Die Stiftung fördert Schülerinnen und Schüler an Bildungseinrichtungen der Beteiligungsunternehmen durch die Übernahme von Schulgebühren. Somit möchte die Stiftung dazu beitragen, dass junge Menschen unabhängig von ihrer persönlichen und familiären Finanzlage eine Ausbildung aufnehmen können und Schulabbrüche aufgrund ökonomischer Schwierigkeiten vermieden werden.


Im Rahmen des Deutschlandstipendiums fördert die Stiftung Studentinnen und Studenten an der Hamburger Fern-Hochschule. Ein zentrales Anliegen der Stiftung liegt hierbei in der Würdigung außergewöhnlicher Bildungsbiografien.

Ferner unterstützt die DAA-Stiftung Auszubildende an schulgeldpflichtigen Ersatz- und Ergänzungsschulen in Trägerschaft der Beteiligungsunternehmen, die ein ausbildungsbegleitendes Studium im dualen HFH-Studiengang Health Care Studies absolvieren.

 

Berufliche Bildung erfordert ein hohes Maß an Engagement und Kompetenz von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter beeinflusst durch das eigene Handeln den Erfolg der einzelnen Beteiligungsunternehmen und somit letztlich den Bildungserfolg unserer Kunden.
Die Kunden unserer Beteiligungsunternehmen erwarten hohe Qualität hinsichtlich:

  • fachlicher, pädagogischer und methodischer Kompetenz
  • Lehrgangskonzeption und - organisation
  • Beratung und Vermittlung

Um diese Qualität und den angestrebten Erfolg professionell gewährleisten zu können, hat sich die Zentrale Mitarbeiterfortbildung der DAA-Stiftung Bildung und Beruf zur Aufgabe gemacht, einen nachhaltigen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Beteiligungsunternehmen zu leisten.

Zugleich fördert die Mitarbeiterfortbildung individuelle berufliche Entwicklungschancen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Seminarangebot hat zum Ziel auf diese Weise einen positiven Beitrag zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit sowie zur Verbesserung der Arbeitsqualität zu leisten.

Die  Konzeption eines verbundweiten Seminarprogramms soll eine bedarfsgerechte Differenzierung und Erweiterung des Seminarangebots erreichen und allen Beteiligungsunternehmen einen gleichen Zugang zur Mitarbeiterfortbildung ermöglichen. Das für alle Unternehmen im Stiftungsverbund geöffnete Seminarangebot unterstützt damit auch die Begegnung und den gewinnbringenden Erfahrungsaustausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Beteiligungsunternehmen.

Das Seminarprogramm bildet das breite Spektrum der vielfältigen Bildungsaktivitäten der Unternehmen im Stiftungsverbund ab. Gezielt werden pädagogische Handlungsfelder mit sozialpädagogischen und methodisch-didaktischen Themen, soziale Kompetenzen sowie Themen der Beratung und Vermittlung, Verwaltung und Organisation, Gesundheitsförderung und Informationstechnik bearbeitet.

Mit diesem zentralen Fortbildungsprogramm werden berufsbegleitend Fach- und Arbeitswissen sowie berufliche Entwicklungsmöglichkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert sowie letztlich Qualität und Bildungserfolg für unsere Kunden gewährleistet.

ZMF-Seminarprogramm 2016

ZMF-Seminarprogramm 2017

 

Das ZMF-Seminarprogramm 2017 der DAA-Stiftung ist online!

Auch für 2017 wurde wieder Bewährtes mit Neuem kombiniert und ein vielfältiges Angebot für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt, welches rund 160 Seminare und Veranstaltungen zu insgesamt zwölf Handlungsfeldern umfasst. Um die Unternehmen im Stiftungsverbund im Rahmen qualifizierter Weiterbildungen in ihrem Beitrag für eine gelungene Integration zu unterstützen, wird der Themenbereich "Migration und Interkulturalität" als neues und eigenständiges Handlungsfeld angeboten. Außerdem sind wieder Angebote zur Modularen Lehrerfortbildung in Kooperation mit der GGsD - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste mbH dabei.

Damit ein frühzeitiger Überblick über die Seminartermine für 2017 möglich ist, wird das Seminarprogramm in diesem Jahr erstmals vor dem Versand der Druckexemplare online veröffentlicht.

ZMF-Seminarprogramm 2017

Neue Ausgabe der DAA Aktuell (Juli 2016)

In dieser Ausgabe wird ausführlich über die Vorbereitungen zum 6. Deutschen Weiterbildungstag informiert und es werden die neuen Arbeitsfelder der DAA-Stiftung Bildung und Beruf vorgestellt. Außerdem finden Sie Berichte aus dem gesamten Stiftungsverbund.

DAA Aktuell 72 lesen.

Neuer BBB Info-Brief (Juni 2016)

Der neue Info-Brief informiert in seiner Juni-Ausgabe ausführlich über die Mitgliederversammlung des Bildungsverbandes, die am 28. April 2016 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin stattgefunden hat und den neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt hat.

Darüber hinaus informiert Klaus Herrmann, Leiter Forschung und Sonderprojekte sowie stellvertretender Leiter des Festo-Lernzentrum, darüber, wie Learning-Tubes die Weiterbildung unterstützen und digitale Technologie mit Qualifizierung verbunden werden kann.

Schließlich erhalten Sie die aktuellen Informationen zum Deutschen Weiterbildungstag 2016 und der Arbeit des Bildungsverbandes.

BBB Info-Brief Juni 2016 lesen.

Vorbereitungstreffen des Stiftungsverbundes zum 6. Deutschen Weiterbildungstag

Der Deutsche Weiterbildungstag 2016 findet bundesweit am 29. September statt, einen Tag vorher die zentrale Auftaktveranstaltung in Berlin. Am 19. Mai 2016 hatte die DAA-Stiftung Bildung und Beruf gemeinsam mit der DAA GmbH die Vertreterinnen und Vertreter aller Unternehmen im Stiftungsverbund zu einem Vorbereitungstreffen nach Kassel eingeladen.

Einen zusammenfassenden Bericht lesen Sie hier.

Bildungsverband begrüßt Stärkung der beruflichen Weiterbildung ausdrücklich

Sachverständige loben den Gesetzentwurf | Prämien machen den Berufsabschluss schmackhafter

Der Bildungsverband (BBB) begrüßt das Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG) ausdrücklich. „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass Weiterbildungsaktivitäten nicht mit dem Hinweis verhindert werden dürfen, die Teilnehmenden stünden für diese Zeit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung“, sagte Walter Würfel, Geschäftsführer des BBB und Teilnehmer der gestrigen Sachverständigenanhörung im Bundestag.

Zur Pressemitteilung des Bildungsverbandes.

Neues Förderprogramm der DAA-Stiftung Bildung und Beruf

Der Vorstand der DAA-Stiftung Bildung und Beruf hat ein neues Programm zur Förderung von jungen Menschen beschlossen, die auf ihrem Bildungsweg außergewöhnlich hohe finanzielle Belastungen zu verkraften haben. Somit möchte die DAA-Stiftung einen Beitrag zur Stärkung der Bildungsgerechtigkeit leisten.

Das Förderprogramm richtet sich an Auszubildende an schulgeldpflichtigen Ersatz- und Ergänzungsschulen in Trägerschaft der Beteiligungsunternehmen, die ein ausbildungsbegleitendes Studium im dualen Bachelor-Studiengang Health Care Studies an der der HFH · Hamburger Fern-Hochschule absolvieren. Sie erhalten ab sofort die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von 40,-- Euro pro Monat während des ausbildungsbegleitenden Studienabschnitts, d.h. für eine maximale Förderdauer von zwei Jahren, zu beantragen. Der Förderbetrag wird bei Bewilligung monatlich direkt an die Geförderten überwiesen.

Frühester Förderbeginn ist zum nächsten Herbstsemester, also dem 01.09.2016. Um Planungssicherheit für Interessenten an dem Bildungsgang zu gewährleisten, ist eine Antragstellung bereits vor der Immatrikulation an der HFH möglich und eine vorläufige Bewilligung unter Voraussetzung des Zustandekommens eines Studienvertrages mit der HFH vorgesehen. Eine rückwirkende Förderung hingegen ist ausgeschlossen.

Die Antragstellung erfolgt direkt bei der DAA-Stiftung. Zu diesem Zweck ist das in den betreffenden Kooperationsschulen sowie hier verfügbare Formular obligatorisch zu verwenden. Die Förderung im Rahmen des neuen Programmes ist kombinierbar mit der Förderung durch Mittel zur Schulgeldbefreiung/Schulgeldermäßigung.

Für Fragen und Anmerkungen zu dem neuen Förderprogramm steht Ihnen Herr Dr. Till Werkmeister gern telefonisch (040-35094-108) oder per Email (till.werkmeister@daa-stiftung.de) zur Verfügung.

Mindestlohn für alle Beschäftigen muss Pflicht bleiben!

Die Bundesagentur für Arbeit muss bei Ausschreibungen wohl auch wieder Unternehmen berücksichtigen,die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht den gesetzlichen Mindestlohn zahlen.Entsprechende Informationen liegen dem Bildungsverband BBB vor.

Der BBB fordert, den Mindestlohn auch bei der Vergabe von Aufträgen durch die Bundesagentur für Arbeit wieder zur Grundbedingung zu machen. „Ich weiß aus unseren vielen Gesprächen in der Vergangenheit, dass wir damit bei der BA selber offene Türen einrennen" meint BBB-Vorsitzender Thiemo Fojkar. "Unser Appell gilt daher jenen, die sich für die Aussetzung des Mindestlohns stark gemacht haben.“

Die komplette Pressemitteilung des Bildungsverbandes lesen.

Bildungsverband befürwortet staatliche Zuschüsse in der Weiterbildung

Bundesregierung will Chancen von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt endlich verbessern

„Der Kabinettbeschluss zur Stärkung der Weiterbildung in Deutschland ist ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Bildungsverbandes (BBB) zu dem am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten „Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz – AWStG“. „Die Gewinner der Reform werden Langzeitarbeitslose und gering Qualifizierte sein, also die Schwächsten unserer Gesellschaft“, so Fojkar.

Die Pressemitteilung des Bildungsverbandes lesen.

Neuer BBB Info-Brief (Februar 2016)

Im aktuellen Info-Brief des Bildungsverbandes erläutert Walter Würfel (Geschäftsführer des Bildungsverbandes) u. a., warum Detlef Scheele, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, zuversichtlich ist, dass wir die Flüchtlinge hier im Land erfolgreich integrieren können.

Damit diese Integrationsbemühungen auch von Erfolg gekrönt sein werden, fordert Dr. Rosemarie Hein, Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, den Abbau von bürokratischen Hürden und mehr Geld für Integration.

Dies und anderes im aktuellen Info-Brief lesen.

Weitere Informationen

„Ankommen“ Neue App zur Orientierung in Deutschland ankommender Flüchtlinge

Wenn Menschen auf der Flucht nach langem und beschwerlichem Weg bei uns ankommen, sind sie noch nicht am Ziel. Denn dann treten eine Menge Fragen auf und gilt es, eine ganze Reihe von Problemen zu lösen.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der Bayerische Rundfunk und das Goethe-Institut haben eine gemeinsam entwickelte, themenübergreifende App vorgestellt, die in Deutschland ankommenden Menschen auf der Flucht eine schnelle und möglichst umfassende Orientierung für alle weiteren Schritte bietet.

Weitere Informationen

Zur App "Ankommen"

Modellprojekt der DAA-Lübeck zur beruflichen Wiedereingliederung alkoholkranker Menschen

Arbeitslosigkeit stellt die größte Hürde dar, wenn es darum geht, alkoholsuchtgefährdeten Menschen zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu helfen. Der innovative Ansatz, unmittelbar nach einem Entzug bzw. einer Entwöhnungstherapie Betroffene Schritt für Schritt an eine kontinuierliche berufliche Tätigkeit heranzuführen, steht im Mittelpunkt dieses geförderten Projekts.

Die Deutsche Angestellten-Akademie in Lübeck hat mit dem Projekt „LeA – Leben und Arbeiten“ eine Maßnahme konzipiert, welche genau an der Schnittstelle zwischen Klinikaufenthalt und beruflichem Wiedereinstieg ansetzt und dabei von einem hochprofessionellen Team unterstützt wird.

Weitere Informationen

Neuordnung der Pflegeausbildung geht zu Lasten der Altenpflege

Die DAA-Stiftung Bildung und Beruf teilt die Bedenken zahlreicher Fachverbände gegenüber dem geplanten Pflegeberufsgesetz. Der Referentenentwurf  des Bundes sieht vor, die bisher getrennten Ausbildungsgänge für Alten-, Gesundheits- und  Kranken- sowie Kinderkrankenpflege zusammenzufassen. Dabei bleibt unklar, wie die künftigen Ausbildungsinhalte aussehen werden.  Dies betrifft sowohl den schulischen Part als auch die Ausgestaltung der praktischen Ausbildung: Erst nach Verabschiedung des Gesetzes soll dies durch Rechtsverordnung festgelegt werden.


Rudolf Helfrich, Geschäftsführender Vorstand der DAA-Stiftung Bildung und Beruf, befürchtet insbesondere eine Schwächung der Altenpflege: „Was mühsam mit der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege aufgebaut wurde – die Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes und die Zunahme der Ausbildungszahlen - wird mit der Neuordnung gefährdet“.


Die DAA-Stiftung ist über ihre Beteiligungsunternehmen Trägerin von bundesweit mehr als 40 Altenpflegeschulen.

Zur Pressemitteilung der DAA-Stiftung.

Weiterbildungsfinanzierung in Deutschland. Neue Studie der Bertelsmann Stiftung

Öffentliche Finanzierung der Weiterbildung sinkt zu Lasten Geringqualifizierter

Die öffentlichen Ausgaben für Weiterbildung sind zwischen 1995 und 2012 um 41 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gesunken. Gleichzeitig investieren Privatpersonen immer häufiger und immer mehr Geld in berufliche Weiterbildungsmaßnahmen. Die abnehmende staatliche Förderung geht vor allem zu Lasten von Geringqualifizierten, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen.

Im Gegensatz zu den öffentlichen Ausgaben für Weiterbildung sind die staatlichen Investitionen in allen anderen Bildungsbereichen um durchschnittlich 59 Prozent gestiegen (1995-2012). Der Rückgang in der Weiterbildung ist vor allem auf die sinkende Anzahl von Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose zurückzuführen.

Dies sind nur einige Erkenntnisse der neuen Studie von Dr. Marcus Walter von der Universität Duisburg-Essen, welche die Bertelsmann Stiftung soeben veröffentlicht hat.

Die Studie weiterlesen.

Neues Online-Portal für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung: wb-web

Das Ziel von wb-web ist es, einen Beitrag zur Professionalitätsentwicklung von Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung zu leisten.
Ein Online-Portal, das die Interessen dieser Berufsgruppe bedient und dabei die pädagogische Professionalitätsentwicklung ins Zentrum stellt, suchte man bisher vergeblich. Durch das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE), die Bertelsmann Stiftung (BST) und mit der Unterstützung durch den Bildungsverband (BBB) wird mit wb-web diese Lücke nun geschlossen.
Das wb-web-Redaktionsteam informiert die Nutzerinnen und Nutzer über Trends, Diskussionen, Forschungsergebnisse, Publikationen etc. aus der Weiterbildungslandschaft. Wissensbausteine vermitteln Inhalte aus den Bereichen Arbeitsfeld, Beratung, Lehren/Lernen, Interaktion, Methoden, Medien und Diagnose.

Zum Online-Portal wb-web.

Neuer Berichtsband »Weiterbildung 2015« veröffentlicht

Das Statistische Bundesamt hat eine neue Ausgabe des Berichtsbandes »Weiterbildung« herausgegeben. Die Veröffentlichung ist eine Zusammenstellung von Ergebnissen verschiedener Erhebungen zu den Themen beruflicher und privater Weiterbildung. Der Berichtsband enthält auch umfangreiches Zahlenmaterial zu dem Bereich "geförderte berufliche Weiterbildung".

Den Berichtsband lesen.

Umschulungsförderung in der Altenpflege muss erhalten bleiben

Die im Rahmen der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ 2013 eingeführte Regelung, Umschulungen in der Altenpflege drei Jahre zu fördern, soll zum 31. März 2016 auslaufen. Danach ist die Förderungsdauer wieder auf zwei Jahre begrenzt. Der Bildungsverband fordert die Bundesregierung auf, die bestehende Regelung weiterzuführen. „Die Regelung hat sich in der Praxis bewährt“, sagte der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des BBB Bildungsverbandes Rudolf Helfrich. Gerade für berufserfahrene Quereinsteiger(innen) eröffnet sie den Weg in die Altenpflegeausbildung, bei der keine verkürzte Ausbildung gesetzlich erlaubt ist. Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich die Zahl der durch Arbeitsagenturen und Jobcenter geförderten Umschulungen seit Einführung der dreijährigen Förderung fast verdoppelt. Damit trage diese Regelung wesentlich zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege bei.Der BBB begrüßt daher die Initiative der Arbeits- und Sozialminister der Länder, die sich auf ihrer letzten Konferenz im November ebenfalls für eine Weitergeltung der dreijährigen Förderung ausgesprochen hatten.

Die Pressemitteilung des Bildungsverbandes lesen.

DAA-Stiftung Bildung und Beruf veröffentlicht das Seminarprogramm 2016 der Zentralen Mitarbeitendenfortbildung

Die Zentrale Mitarbeitendenfortbildung der DAA-Stiftung Bildung und Beruf hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen nachhaltigen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Unternehmen im Stiftungsverbund zu leisten und damit zugleich individuelle berufliche Entwicklungschancen zu gewährleisten.

Neu in das Seminarprogramm 2016 haben wir das Handlungsfeld „Führungskompetenzen“ aufgenommen, welches Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  darin unterstützen soll, die mit Führungsaufgaben verbundenen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Somit ist das vorliegende Seminarprogramm in die folgenden acht Themenbereiche unterteilt.

  • Pädagogische Handlungsfelder
  • Beratung und Vermittlung
  • Gesundheitsförderung und –management
  • Soziale Kompetenzen
  • Führungskompetenzen
  • Verwaltung, Organisation und Management
  • Informationstechnik
  • Webinare

 Die Teilnahme an den Seminaren ist grundsätzlich offen für die Mitarbeitenden aller Unternehmen im Stiftungsverbund.

Das Seminarprogramm 2016

Das BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (BA) geht in neuem Layout an den Start

BERUFENET unterstützt Jugendliche bei der Berufsorientierung, bietet Erwachsenen die Möglichkeit, sich über Berufe zu informieren und stellt für Beratungsfachkräfte kompakte und übersichtliche Informationen bereit.

Es liefert Auskunft zu über 3000 Berufen und stellt Informationen zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Studium sowie Tätigkeit umfassend zur Verfügung. Keine vergleichbare Website beschreibt so viele Berufe so detailliert.

Zur Webseite BERUFENET

Angemessene Löhne verstetigen, Lohndumping verhindern

Mindestlohn für pädagogisches Personal der Aus- und Weiterbildung steigt

Zu Beginn der Woche wurde vom Bundeskabinett die Mindestlohnverordnung für die Aus- und Weiterbildungsbranche beschlossen, nachdem die Tarifparteien nach Abschluss des Änderungstarifvertrages vom 27. August 2015 die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des neu ausgehandelten Mindestlohns beantragt hatten. „Mit dem neuen Mindestlohn ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer angemessenen Entlohnung für die gut qualifizierten Beschäftigten unserer Branche gelungen“, freute sich Wolfgang Gelhard, Vorsitzender der Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger Beruflicher Bildung (BBB).

Thiemo Fojkar, BBB Vorstandvorsitzender, erklärte: „Die neue Verordnung ist ein Erfolg für unsere Mitglieder und die Bildungsbranche insgesamt. Die Angestellten erhalten mehr Lohn, die Bildungsanbieter mit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung mehr Wettbewerbsgerechtigkeit.

„Die Situation der Beschäftigten wird durch die Erhöhung des Mindestlohns, wie er von den Tarifparteien Verdi, GEW und Zweckgemeinschaft ausgehandelt wurde, nachhaltig verbessert“, so Gelhard weiter. Lohndumping, wie vor einigen Jahren in der Aus- und Weiterbildungsbranche üblich, könne somit effektiv eingedämmt werden.

Somit gilt der Mindestlohn flächendeckend für die Branche – auch für Unternehmen, die bislang nicht tarifgebunden agierten. Für die Beschäftigten des Aus- und Weiterbildungssektors steigen die Löhne zum 1. Januar 2016: auf 14,00 Euro in den alten, auf 13,50 Euro in den neuen Bundesländern. Ab Januar 2017 gibt es dann bundesweit 14,60 Euro.

Die Pressemitteilung des BBB lesen

Neue Ausgabe der DAA Aktuell (Dezember 2015)

Die neue Ausgabe Nr. 71 der DAA Aktuell informiert u. a. über das Strategiepapier "DAA 2020", das am 6. November 2015 vom Stiftungsvorstand verabschiedet worden ist und hier veröffentlicht wird, sowie über zahlreiche Maßnahmen und Projekte für Menschen auf der Flucht und Migranten im Stiftungsverbund.

DAA Aktuell Nr. 71 lesen.

Parlamentarischer Abend des BBB und des VDP: Migration und Flüchtlinge - Herausforderungen für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik

Am 4. November fand ein gemeinsamer Parlamentarischer Abend des Verbandes Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) und des BBB Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. zum Thema „Migration und Flüchtlinge: Herausforderungen für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik“ mit Vertretern aller Fraktionen des Deutschen Bundestages in Berlin statt. Auf dem Podium diskutierten Karl Schiewerling, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Katja Mast, MdB (SPD-Bundestagsfraktion), Brigitte Pothmer, MdB (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Rosemarie Hein, MdB (Bundestagsfraktion Die Linke). Moderiert wurde die Diskussion von Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. 

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Die Aufgabe der Stunde: Flüchtlingen Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsmarkt ermöglichen

Mehr als eine Million Flüchtlinge werden dieses Jahr in Deutschland ankommen. Dies stellt Politik und Verwaltung vor große Herausforderungen. Selbst die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sind sich bei den Chancen und Risiken uneinig. Klar ist: Nicht jeder Flüchtling wird kurzfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Das Sozialministerium rechnet infolge des Flüchtlingsansturms nächstes Jahr mit 240.000 bis 460.000 neuen Leistungsempfängern im SGB II. Die Bundesverbände bag arbeit, BBB und VDP kritisieren die damit verbundenen Debatten über Sozialleistungskürzungen scharf. Sie fordern eine umfassende Strategie zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen. Diese Aufgabe kann nichtallein durch ehrenamtliches Engagement aufgefangen werden. Es bedarf vielmehr differenzierter und bedarfsgerechter Unterstützungsangebote, die Flüchtlingen – unabhängig von ihrem Status – Zugänge zu Bildung, Qualifi- zierung und Beschäftigung ermöglichen. Die Verbände fordern deshalb:

• ein flächendeckendes Angebot an Einstiegssprachkursen

• eine frühzeitige und umfassende Feststellung von Kompetenzen

• ein Angebot von berufsbezogenen Sprachkursen, Qualifizierungen, Trainings, Ausbildungen, Umschulungen, Nachqualifizierungen, etc.

• integrierende, sinnvolle geförderte Beschäftigungsmöglichkeiten, die die Beschäftigungsfähigkeit auch durch begleitende Qualifizierung sowie individuelles Coaching verbessern.

Die Mitgliedsunternehmen der Bildungsverbände, darunter auch die DAA, haben in der Vergangenheit bereits ihre Hilfe signalisiert und werden bei der Bewältigung der kommenden Herausforderung auch weiterhin ihre Unterstützung anbieten. Um die gewünschten Integrationsziele zu erreichen, werden allerdings zusätzliche Mittel benötigt, wenn die beschriebenen Maßnahmen nicht zu Lasten der bereits in Deutschland lebenden Arbeitssuchenden gehen sollen. Im Haushalt 2016 plant der Bund drei Milliarden Euro mehr für die Bewältigung der Flüchtlings- und Asylsituation ein. Zusätzlich stellt der Bund Ländern und Kommunen weitere drei Milliarden Euro zur Verfügung. Die Bildungsverbände halten eine Aufstockung dieser Mittel um weitere zwei Milliarden für unverzichtbar, wovon zumindest eine Milliarde für die berufsbezogene Förderung reserviert sein muss.

Unterzeichner dieser Erklärung:
Dr. Klaus Vogt, Vizepräsident des VDP, Hans-Peter Eich, Vorstandsvorsitzender der bag arbeit sowie Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des BBB

Bundeskabinett beschließt Novelle des Aufstiegsfortbildungs- förderungsgesetzes (AFBG)

Das neu gefasste Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) enthält zahlreiche Modernisierungen und Leistungsverbesserungen. Unter anderem steigt mit diesem Entwurf und den Verbesserungen aus der schon beschlossenen BAföG-Novelle der maximale Unterhaltsbeitrag im AFBG für Alleinstehende von 697 Euro auf 768 Euro und damit um 71 Euro. Der maximale Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungskosten steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro.

Zum Beschluss des Bundeskabinetts sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: "Mit dieser Novelle verbessern wir die Förderleistungen, eröffnen mehr Menschen den Zugang zur Förderung, bauen Bürokratie ab und setzen so ein starkes Zeichen für die Attraktivität der beruflichen Bildung."

Download des Gesetzentwurfes

Bildungsträger sind Säulen einer Allianz zur Integration von Flüchtlingen

Der Bildungsverband BBB bittet Bund und Länder um koordinierte Hilfe bei der Aus- und Weiterbildung von Flüchtlingen.

"Wir schaffen das!" Warum nicht - wenn alle Kräfte gebündelt werden? Integrationsarbeit ist für die Mitgliedsorganisationen und Träger des Bildungsverbandes das tägliche Geschäft.

"Die Herausforderung ist groß. Der Ansturm der Menschen, die hier ein besseres Leben suchen, bedarf einer konzertierten Aktion aller gesellschaftlichen Kräfte. Die Mitglieder des BBB sind dazu bereit", so der Vorstandsvorsitzende des Bildungsverbandes, Thiemo Fojkar.

Die aktuelle Pressemitteilung des
Bildungsverbandes lesen.

Deutscher Weiterbildungsatlas

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung und die Bertelsmann Stiftung veröffentlichen neue Studie. 

Lebenslanges Lernen ist eine Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg, soziale Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Gesundheit. Liegt der Fokus des Lernens zwar traditionell auf Schule, beruflicher Erstausbildung und Hochschule, kommt der Weiterbildung eine immer größere Bedeutung zu. Lernen endet nicht mit dem Eintritt in den Beruf.

Der Weiterbildungsatlas soll verlässliche Daten und Informationen zur Weiterbildungsbeteiligung und zum Weiterbildungsangebot in den Regionen der Bundesrepublik Deutschland bereitstellen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse lesen.

Suche nach Weiterbildungen in neunzig Sprachen

IWWB jetzt auch für internationale Nutzerinnen und Nutzer – das »InfoWeb Weiterbildung«

Das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) ist jetzt in 90 Sprachen verfügbar – neben Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch etwa auch in traditionellem und vereinfachtem Chinesisch, Arabisch, Hindi, Russisch und Türkisch. Damit wendet sich die Metasuchmaschine für Weiterbildungsangebote auch an eine internationale Nutzerschaft, die von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern über Weiterbildungsinteressierte in der ganzen Welt bis hin zu Flüchtlingen reichen kann.

Zum infoWeb Weiterbildung (IWWB)

Bildungsverband: Flüchtlinge haben absoluten Vorrang

Augenblicklich ist die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung wieder etwas unübersichtlich. Die Bildungsträger unterstützen die Bundesregierung jedoch bei ihren Bemühungen, eine schnelle Integration der Flüchtlinge mit Hilfe von Sprach- und Integrationskursen zu gewährleisten. „Um die aktuellen Herausforderungen stemmen zu können, brauchen wir klare politische Rahmenbedingungen und mehr finanzielle Hilfen vor allem für Bildungsträger, die einen Großteil zur Integration beitragen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des BBB, Thiemo Fojkar.

Die aktuelle Pressemitteilung
des Bildungsverbandes 

Potentiale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werben für die Beschäftigung von Flüchtlingen.

Eine neue Informationsbroschüre mit dem Titel "Potentiale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen", welche die BA gemeinsam mit der BDA und dem BAMF entwickelt hat, zeigt Betrieben in komprimierter Weise, wie sie vorgehen müssen, wenn sie Geflüchtete beschäftigen wollen und welche Unterstützungsmöglichkeiten die BA bietet.

Die Informationsbroschüre lesen.

Leitfaden "Weiterbildung finanzieren"

Die Stiftung Warentest hat ihren Leitfaden "Weiterbildung finanzieren" in einer überarbeiteten und aktualisierten Fassung herausgebracht. Für Bildungshungrige gibt es jede Menge Unterstützung. Neben dem Bund mit seinen diversen Fördertöpfen spendieren auch etliche Bundesländer Zuschüsse für individuelle Weiterbildungen. Auch viele Arbeitgeber unterstützen Engagement in Sachen Bildung mit Zeit oder Geld.

Stiftung Warentest: Weiterbildung finanzieren 

Hochschulen, Gewerkschaften, Studentenwerke und Betroffene fordern bundeseinheitliche Regelung für Studierende mit Behinderung

Gemeinsame Erklärung von Hochschulrektorenkonferenz, DGB, Deutschem Behindertenrat und Deutschem Studentenwerk

Anlass für die gemeinsame Positionierung der vier Verbände ist der Mitte Juli 2015 veröffentlichte Bericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur künftigen Ausgestaltung der sogenannten Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung im Rahmen eines "Bundesteilhabegesetzes".

"Menschen mit Behinderungen brauchen individuell zugeschnittene Unterstützung für die gesamte Bildungs- und Erwerbsbiografie", so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. "Alles andere läuft einem inklusiven Bildungssystem genauso zuwider, wie einem inklusiven Arbeitsmarkt. Die Unterstützung muss sich auf alle angestrebten Bildungs- und Qualifizierungsschritte erstrecken und bundeseinheitlich geregelt sein."

Gemeinsame Erklärung lesen.

Abschlussbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz vom 14. Juli 2015:

Teil A.

Teil B.

Großer Fachkräftemangel - trotzdem Langzeitarbeitslose ohne Chancen

Die Bundesagentur für Arbeit spart Milliarden, statt in Weiterbildung zu investieren!

Rund 316.000 Menschen haben 2014 an einer von der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Jobcentern geförderten beruflichen Weiterbildung teilgenommen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Die Eintritte in diese Fördermaßnahmen liegen damit sehr hoch, so die Regierung, und sie betont den hohen Stellenwert, den die Weiterbildung nach wie vor hat. Die Arbeitslosigkeit lag bei rund 2,9 Millionen. Knapp die Hälfte aller Arbeitslosen (etwa 45 Prozent) hatte keine abgeschlossene Berufsausbildung, ca. 10 Prozent davon besuchten eine Weiterbildungsmaßnahme. 

„Bei diesen Zahlen kann von einem hohen Stellenwert der Weiterbildung keine Rede sein“, sagte Thiemo Fojkar, Vorsitzender des BBB Bildungsverbandes, in Berlin. „Bei dem enormen Fachkräftebedarf in Deutschland ist es nicht nachvollziehbar, dass die BA in den letzten zwölf Monaten einen Überschuss in Höhe von 2,62 Milliarden Euro erzielen konnte.“

 

Die Pressemitteilung des Bildungsverbandes weiterlesen.

Workshop "Generalistische Pflegeausbildung"

Zu einem regen Austausch über den Gesetzentwurf zur neuen Pflegeausbildung trafen sich im Bildungszentrum der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste in Vierzehnheiligen/Franken die Fachvertreter/innen der betroffenen Tochtergesellschaften der DAA-Stiftung am 7. und 8. Juli. Während der zweitägigen Konferenz wurden die Auswirkungen des neuen Gesetzentwurfs diskutiert und u. a. ein Eckpunktepapier als Grundlage für die zukünftige gemeinsame Pflegeausbildung sowie eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf erstellt.

Weitere Informationen zur Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste 

Deutscher Weiterbildungstag 2016

Der Termin für den Deutschen Weiterbildungstag 2016 steht nun fest. Der bundesweite Aktionstag wird am 29. September stattfinden, die Auftaktveranstaltung in Berlin am Tag zuvor. Das haben die Vertreter der bislang 20 Veranstalter - verschiedene Verbände, Institutionen und Unternehmen der Weiterbildungsbranche -  auf ihrer letzten Sitzung entschieden. Der 6. Deutsche Weiterbildungstag wird sich mit dem Schwerpunktthema "(Weiter)Bildung in der digitalen Welt" befassen.

Weitere Informationen zum Deutschen Weiterbildungstag hier

Betriebsvereinbarung zur berufsbegleitenden Weiterbildung

Ab 1. April 2015 ist Dr. Till Werkmeister der neue Ansprechpartner für alle Belange im Zusammenhang mit der „Betriebsvereinbarung zur berufsbegleitenden Weiterbildung“ bei der DAA-Stiftung. An dem bislang bekannten Antragsverfahren ändert sich jedoch nichts.

Kontakt:

Dr. Till Werkmeister (till.werkmeister@daa-stiftung.de)  040-35094-108

 

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