Dringender Reformbedarf: Interview in „Perspektiven 2026″ zur Lage in den Therapieberufen

Fachkräftemangel und unfaire Ausbildungsbedingungen gefährden Therapieberufe. Ein Beitrag zur dringend nötigen Reform der Ausbildung im Gesundheitswesen.


Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie leiden unter massivem Fachkräftemangel, der durch die demographische Lage verschärft wird. Gleichzeitig herrschen gravierende Ungerechtigkeiten bei den Ausbildungsbedingungen: Während einige Auszubildende eine Vergütung erhalten, müssen andere Schulgeld zahlen. Diese Unterfinanzierung gefährdet nicht nur die Attraktivität der Berufe, sondern auch freie Bildungsträger und damit die flächendeckende Versorgung der Patientinnen.

In der Handelsblatt-Beilage „Perspektiven 2026″ sprechen Dr. Till Werkmeister, Vorstandsvorsitzender von GeBEGS, und Markus Thum, GeBEGS-Mitglied und stellvertretender Regionalleiter der Deutschen Angestellten-Akademie Baden-Württemberg, über die dringend notwendige Reform der Ausbildung in den Therapieberufen. Die Experten fordern eine bundeseinheitliche Finanzierungssystematik mit Schulgeldfreiheit und flächendeckender Ausbildungsvergütung. Daneben formulieren sie weitere wichtige Leitlinien für die anstehenden Reformen. „Die Politik ist gefordert, jetzt zu handeln“, so der eindringliche Appell.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird GeBEGS mit vollem Engagement weiter daran arbeiten, die notwendigen Veränderungen voranzutreiben, um faire und attraktive Ausbildungsbedingungen und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zu erreichen.

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